Menschen mit Traumafolgen in der Beratungssituation

MitarbeiterInnen des psychosozialen öffentlichen Dienstes sehen sich in ihrem Arbeitsumfeld oft mit psychisch traumatisiertem Klientel konfrontiert.

Ein angemessener Umgang und Unterstützungsangebot gestaltet sich oftmals als problematisch, da Traumafolgestörungen mit Begleitsymptomen wie Panik, sozialer Rückzug, Depression auftreten. Auch kann die Arbeit mit Betroffenen  sehr belastend für die „Helferseele“ sein.

Basierend auf neuesten neurobiologischen Erkenntnissen und dem derzeitigen Stand der Kunst der praktischen traumatherapeutischen Behandlung sollen praxisrelevante Arbeitsansätze vermittelt werden. Für die Sensibilisierung der Erkennung von psychischen Traumatisierungen werden diagnostische und neurobiologische Grundlagen vermittelt. Auch wird die Differenzierung von akuter und chronischer Traumatisierung  und daraus abgeleitet die Bedeutung für die Begleitung der Betroffenen vorgestellt. Basale Methoden und Distanzierungsübungen aus der traumatherapeutischen Behandlung werden vermittelt und praktisch erprobt. Und nicht zuletzt wird der eigenen Psychohygiene Raum eingeräumt, um Sekundärtraumatisierungen präventiv begegnen zu können.

 

Termin:   08.03.2016
Ort:   Krefeld
Veranstalter:   Studieninstitut Niederrhein
Info & Anmeldung:   www.krefeld.de/sinn
Referentin:   Anke Nottelmann

 

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