Aktuelle Seminare und Veranstaltungen

Regelmäßige Supervisonsangebote für Traumatherapie im ifs in Essen. Termine bitte erfragen.

 

Curriculum: Systemische Traumatherapie

ReferentInnen:
u. a.  Luise Reddemann, Gunther Schmidt, Ellert Nijenhuis und Anke Nottelmann

Termine:                      8 Semiare a 24 Ustd.
Beginn:                         April 2011
                                         (genaue Termine werden noch bekannt gegeben)
Ort:                                 Essen
Veranstalter:             Institut für Systemische und Familientherapie (ifs)
Info & Anmeldung:   www.ifs-essen.de
DeGPT - Anerkennung, Zertifizierungspunkte sind beantragt



Vertiefungsseminare Systemische Traumatherapie für die Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen

Termine:                           26./27.11. 2010; 25/26.02. 2011; 01./02. 04. 2011
Ort: Essen
Veranstalter:                  Institut für Systemische und Familientherapie (ifs)
Info & Anmeldung:      www.ifs-essen.de
Referentin:                      Anke Nottelmann
Zertifizierungspunkte sind beantragt

Die Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen und schweren dissoziativen Störungen erfordert ein spezifisches Behandlungssetting, Methoden und Kenntnisse.
Ausgehend von führenden Theorien auf diesem Gebiet wie die der strukturellen Dissoziation und der Ego-State-Therapie wird ein multimodaler innersystemischer Behandlungsansatz vorgestellt. Er soll das Verständnis für chronisch traumatisierte Menschen erleichtern und bietet praxisorientierte Behandlungsstrategien an. Praktische Übungen, Rollenspiele und Fallvignettenarbeit aus der eigenen Praxis werden in jedem Seminar integriert.
Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die bereits über eine traumazentrierte Basisausbildung verfügen (z.B.: systemische Traumatherapie, PITT o. ä.).

Seminar 1 - Diagnostik, Modelle und Behandlungsstrategien

Neben einer ressourcenorientierten Diagnostik bei chronischen Traumatisierungen werden differentialdiagnostische Überlegungen vorgestellt auch unter dem Aspekt der Überlappung und Abgrenzung zu Persönlichkeitsstörungen und Psychosen. Theoretische Modelle und daraus resultierende Behandlungsstrategien für die Arbeit mit dem „inneren System“ werden dargestellt. Die problematische Bindungssituation bei chronisch traumatisierten Menschen wird thematisiert und daraus resultierende Konsequenzen für die Behandlung erarbeitet.  Die Dynamik spezieller Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene wird in praktischen Rollenspielen erfahrbar gemacht. 

Seminar 2 – Stabilisierung und Dialog

Chronisch traumatisierte Menschen zeichnen sich durch einen hohen Grad an dissoziativen Erlebens- und Verhaltensweisen aus. Möglichkeiten, mit dem „inneren System“ in Kontakt zu treten und den innersystemischen Dialog mit dissoziativen Selbstzuständen zu fördern wird im wesentlichen Inhalt dieses Seminars sein. Direkte oder indirekte Arbeit mit Selbstzuständen, hypnotherapeutische Interventionen, der Umgang mit verletzten kindlichen und destruktiven  Selbstanteilen, Umgang mit suizidalem und selbstschädigendem Verhalten, Reorientierungs- und Affektregulationstechniken werden vermittelt und in der Praxis eingeübt.  

Seminar 3 – Integration

Schonende Traumabearbeitungs- und integrative Techniken bei komplexen dissoziativen Systemen werden vorgestellt und eingeübt, Kontraindikationen thematisiert. Dazu gehören der Umgang mit Affekt- und somatischer Brücke und deren Utilisation für den therapeutischen Prozess, die Technik der fraktionierten Abreaktion, die Pendeltechnik, Varianten der Bildschirmtechnik für spezifische Thematiken. 

Die Vermittlung einer von wertschätzender Achtsamkeit geprägten therapeutischen Haltung begleitet das gesamte Seminar. Hierbei werden die betroffenen Menschen dabei unterstützt, ihren Blick vom Trauma zur Entwicklung ihres eigenen Potentials zu richten.

 

Psychische Traumatisierungen erkennen und angemessen handeln

Termin:                          11/12.03. 2010
Ort:                                   Krefeld
Veranstalter:               Studieninstitut Niederrhein
Info & Anmeldung:    www.krefeld.de/sinn
Referentin:                     Anke Nottelmann

MitarbeiterInnen des psychosozialen öffentlichen Dienstes sehen sich in ihrem Arbeitsumfeld oft mit psychisch traumatisiertem Klientel konfrontiert. Ein angemessener Umgang und Unterstützungsangebot gestaltet sich oftmals als problematisch, da Traumafolgestörungen mit Begleitsymptomen wie Panik, sozialer Rückzug, Depression auftreten. Auch kann die Arbeit mit Betroffenen  sehr belastend für die „Helferseele“ sein.

Basierend auf neuesten neurobiologischen Erkenntnissen und dem derzeitigen Stand der Kunst der praktischen traumatherapeutischen Behandlung sollen praxisrelevante Arbeitsansätze vermittelt werden. Für die Sensibilisierung der Erkennung von psychischen Traumatisierungen werden diagnostische und neurobiologische Grundlagen vermittelt. Auch wird die Differenzierung von akuter und chronischer Traumatisierung  und daraus abgeleitet die Bedeutung für die Begleitung der Betroffenen vorgestellt. Basale Methoden und Distanzierungsübungen aus der traumatherapeutischen Behandlung werden vermittelt und praktisch erprobt. Und nicht zuletzt wird der eigenen Psychohygiene Raum eingeräumt, um Sekundärtraumatisierungen präventiv begegnen zu können. 

Der zweite Seminartag ist für die Besprechung von Fallvignetten aus Ihrer Praxis vorgesehen.


Persönlichkeitsstörungen verstehen

Termin:                                      27.04. 2010
Ort:                                              Krefeld
Veranstalter:                           Studieninstitut Niederrhein
Info & Anmeldung:                www.krefeld.de/sinn
Referentin:                               Anke Nottelmann

Menschen mit Persönlichkeitsstörungen gelten als schwierig. Der Umgang mit ihnen in der psychosozialen Arbeit nimmt zu. Das Seminar zeigt auf, wie Verständnis und  Zugang zu  Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung entwickelt werden kann.

Folgende Fragestellungen werden erarbeitet: Wie entwickelt sich generell Persönlichkeit beim Menschen? Welchen Einfluss üben ungünstige Bindungsmuster in der Kindheit für die weitere Entwicklung der Persönlichkeit aus? Wie entsteht ein spezifischer Persönlichkeitsstil und wann entwickelt sich daraus eine Persönlichkeitsstörung? Wo liegt die Grenze zur so genannten „Normalität“? Wie denken, fühlen und handeln persönlichkeitsauffällige Menschen?

Konkrete Hilfestellungen für einen leichteren Umgang mit schwierigem Klientel werden vermittelt. Fallbeispiele aus dem praktischen Arbeitsalltag sind erwünscht.


Burnout-Prophylaxe: Der Helferseele Gutes tun

Termin:                          07.09. 2010
Ort:                                   Krefeld
Veranstalter:               Studieninstitut Niederrhein
Info & Anmeldung:   www.krefeld.de/sinn
Referentin:                   Anke Nottelmann

Im psychosozialen Bereich mit vielfältigen Anforderungen und schwierigem Klientel zu arbeiten und dabei gelassen und in seiner Mitte zu bleiben ist eine Kunst. Anzeichen einer burnout- Problematik oder gar von Sekundärtraumatisierung können sich einschleichen und sich an Erschöpfung, Arbeitsmüdigkeit, abnehmendem Mitgefühl oder anderen Symptomen zeigen.
Ausgehend von der Selbsteinschätzung über die Anforderung im Beruf und den individuellen Umgang damit, steht die Vermittlung von theoretischen Grundlagen und die eigene praktische Psychohygiene im Mittelpunkt. Dabei kommen ressourcenaktivierende imaginative Methoden, effektive Distanzierungsübungen und entspannende körperbezogene Verfahren zum Einsatz. Der Teil, der im Beruf  Freude, Humor und Sinngebung findet, soll gezielt aktiviert und gestärkt werden. 


Termine

  • Curriculum
    Sytemische Traumatherapie
    Beginn: April 2011
    (genaue Termine werden noch bekannt gegeben)
  • Vertiefungsseminare Systemische Traumatherapie
    26./27.11. 2010
    25/26.02. 2011
    01./02. 04. 2011
  • Psychische Traumatisierungen erkennen
    11/12.03. 2010
  • Persönlichkeitsstörung verstehen
    27.04. 2010
  • Burnout-Prophylaxe
    07.09. 2010